Käsespätzle mit Röstzwiebeln

Wenn sich cremiger Bergkäse oder würziger Käse aus fluffige Spätzle trifft und knusprig gebratene Zwiebeln ihr Aroma entfalten, entsteht ein Gericht, das tief in der süddeutschen Küche verwurzelt ist: Käsespätzle mit goldbraunen Röstzwiebeln. Dieses Rezept für Käsespätzle ist ein Klassiker aus dem Allgäu und Schwabenland und begeistert mit seiner herzhaften Einfachheit. Ob als Hauptgericht für die ganze Familie, als Hüttenklassiker nach einer Wanderung oder als Seelenfutter an grauen Tagen – diese Käsespätzle bringen immer ein Stück Heimat auf den Teller.
Besonders wichtig ist die richtige Auswahl der Zutaten: Kräftiger Käse wie Bergkäse, Emmentaler oder ein würziger Allgäuer sorgt für das typische Aroma. Frisch zubereitete Spätzle verleihen dem Gericht die perfekte Textur, und die goldbraunen Röstzwiebeln setzen das kulinarische i-Tüpfelchen. Dieses Gericht schmeckt nicht nur fantastisch, sondern lässt sich auch leicht zubereiten und steht in weniger als Stunde auf dem Tisch.
Dauer
ca. 50 Minuten
Schwierigkeit
mittel
Kochgang
Hauptgericht, Vegetarisch

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Zutaten

Für die Spätzle (für 4 Portionen):

(alternativ: 500 g fertige Spätzle)

  • 400 g Mehl (Type 405 oder Dinkelmehl)
  • 4 Eier (Größe M)
  • ca. 120 ml Wasser oder Milch, je nach gewünschter Konsistenz
  • 1 TL Salz
  • frisch geriebene Muskatnuss nach Geschmack
 

Für die Käseschicht:

  • 250 g geriebener Käse (z. B. Allgäuer Bergkäse, Emmentaler, Gouda oder eine Mischung)
  • 1–2 TL feines Kräutergewürzsalz
  • Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
 

Für die Röstzwiebeln:

  • 3–4 große Zwiebeln
  • 2 EL Mehl
  • Öl oder Butterschmalz zum Braten
 

Optional:

  • 2 EL Butter für die Auflaufform oder Pfanne
  • frische Kräuter wie Schnittlauch oder Petersilie zum Garnieren

Und so geht’s...

Schritt 1: Spätzleteig zubereiten

Mehl in eine große Schüssel geben, in der Mitte eine Mulde formen. Eier, Salz und frisch geriebene Muskatnuss hineingeben. Nach und nach das Wasser oder die Milch hinzufügen und alles mit einem Holzlöffel oder Knethaken eines Mixers kräftig schlagen, bis der Teig Blasen wirft und zähflüssig ist. Der Teig sollte nicht zu fest, aber auch nicht zu flüssig sein – ideal ist eine zähe, leicht fließende Konsistenz.
 

Schritt 2: Spätzle kochen

Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. Den Teig portionsweise durch eine Spätzlepresse, Spätzlehobel oder von einem Brett ins kochende Wasser schaben. Sobald die Spätzle an die Oberfläche steigen, mit Schaumkelle abschöpfen und in ein Sieb geben. Kurz mit heißem Wasser abspülen und abtropfen lassen.
 

Schritt 3: Röstzwiebeln zubereiten

Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Diese in Mehl wenden – das sorgt später für eine besonders knusprige Textur. Öl oder Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln bei mittlerer Hitze langsam goldbraun und knusprig braten. Zwischendurch regelmäßig umrühren und nicht zu heiß braten, damit sie nicht verbrennen.
 

Schritt 4: Käsespätzle schichten

Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine große Auflaufform oder ofenfeste Pfanne mit Butter einfetten. Nun abwechselnd Spätzle und geriebenen Käse hineinschichten, jede Lage leicht mit Kräutergewürzsalz und Pfeffer würzen. Mit einer dicken Schicht Käse abschließen.
Die Form für 10–15 Minuten in den Ofen stellen, bis der Käse schön zerlaufen ist. Wer es oben leicht gratiniert mag, lässt die Käsespätzle noch 5 Minuten länger im Ofen.
 

Schritt 5: Anrichten

Käsespätzle aus dem Ofen nehmen, mit den knusprigen Röstzwiebeln großzügig bedecken und nach Wunsch mit frischen Kräutern bestreuen. Heiß servieren – dazu passt ein grüner Salat oder ein Glas Apfelschorle.

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